von Sandra Smailes
Bild oben: Zu den erfolgreichen Skatern gehören (von links): Pierre Hofmann, Markus Süßenguth, Sven Schrepel und Gerd Grimm.
Der 1. SC Oberland Röppisch spielt in der Skatsaison 2025 in der Regionaliga, länderübergreifend gegen Skatclubs aus Hessen, Bayern, Sachsen und Thüringen. Die Wege zu den Spieltagen werden weiter, die Gegner anspruchsvoller. Dennoch überwiegt die Freude über die Erfolge im vergangenen Jahr: Die Männer haben 2024 die Thüringer Landesoberliga gewonnen und damit die erfolgreichste Saison seit Vereinsgründung 1997 gespielt.
An fünf Spieltagen, die zwischen März und September stattgefunden haben, konnte sich das Team aus vier Spielern und einem Ersatzmann als beste Mannschaft in Thüringen durchsetzen.
Pierre Hofmann aus Röppisch, Markus Süßenguth aus Harra, Nico Friedel aus Lichtenbrunn, Gerd Grimm aus Venzka und Sven Schrepel aus Steinbach am Wald, haben den Pokal nach Röppisch geholt. Eine Zitterpartie bis zum Schluss. Denn erst am Ende des fünften Spieltages war klar, dass die Röppischer die meisten Punkte erspielt haben.
Nicht nur die Liga wurde gewonnen und damit der Aufstieg geschafft. Auch in der Thüringer Mannschaftsmeisterschaft wurde der zweite Platz erreicht. Damit qualifizierten sich die Männer für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Das Team vom SC Oberland Röppsch erreichte in Magdeburg den 47. Platz von 73.Mannschaften und konnte dank Pierre Hofmann auch in der Einzelwertung vorn mitmischen. Der Deutsche Meistertitel ging an die befreundete Mannschaft aus dem Raum Greiz, den Skatclub Teichdorfer Wölfe aus Teichwolframsdorf.
Ein bisschen Stolz schwingt schon mit, wenn man mit den Männern spricht. Kartenglück allein reicht nicht, um so erfolgreich spielen zu können. Ausdauer, Konzentration und Kopfrechnen gehören dazu.
Trainiert wird dienstags ab 19 Uhr im Gasthaus Fröhlich in Röppisch. Alle Skatfreunde sind dazu eingeladen. Es werden zweimal x 48 Runden gespielt. Die benannten, erfolgreichen Männer sind häufig dort, dazu kommen einige Skatfreunde, manche aus Neustadt/Orla und Saalfeld, um gemeinsam spielen zu können. Jeder kann teilnehmen. Man muss kein routinierter Skatspieler sein, es geht um die Freude am Skat spielen und darum, neue Teilnehmer für die Spielabende zu gewinnen.
Denn jeder findet andere Gründe, um die Begeisterung am Skatspiel zu erklären. Der eine sagt, er wolle in der Freizeit den Geist kitzeln, rechnet gern. Der nächste spielt Skat, weil er keine bessere Freizeitgestaltung kennt und gute Freunde dabei gefunden hat. Vom Opa gelernt und nicht wieder aufgehört, als Lehrling in der Pause bei älteren Kollegen zugesehen, selbst gelernt und immer besser geworden. Die Männer erzählen vom Kartenspiel, in der Pause. Bei Spiel wird sich konzentriert.
Richtig ernst wird es am 22. März, dem ersten Spieltag in der Regionalliga, der vierten bundesweit. Der Spieltag findet in Röppisch statt, bevor die Männer dann am zweiten Spieltag nach Bad Steben fahren.
Quellen: otz.de; saalburg-ebersdor.de